CIVITAS/CORE geht in die nächste Entwicklungsphase – Zuschlag erteilt!
Mit dem erfolgreichen Abschluss des europaweiten Vergabeverfahrens ist der offizielle Startschuss für die Weiterentwicklung von CIVITAS/CORE gefallen. Der Zuschlag wurde erteilt – und wir starten nun gemeinsam in eine neue Entwicklungsphase!
Die Kernziele bleiben klar
Ziel bleibt es, eine modulare, interoperable und vollständig offene Plattform für den Einsatz im kommunalen Umfeld zu schaffen– ohne Lock-in oder Insellösungen. Die kommende Version 2 wird unter anderem ein umfangreiches Rollen- und Berechtigungsmanagement, Multimandantenfähigkeit sowie eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche enthalten. Auch die technische Architektur wird konsequent auf Modularität und Schnittstellenstandards ausgerichtet – für mehr Integrationstiefe, niedrigere Betriebskosten und echte Wiederverwendbarkeit.
Was bedeutet das konkret?
Im Rahmen des gemeinsamen Vergabeverfahrens der Städte Osnabrück, Münster, Paderborn, Mönchengladbach, Kassel, Jena, Bamberg und Haßfurt wurden Entwicklungsleistungen im Umfang von 3,5 Millionen Euro beauftragt. Die Softwareentwicklung erfolgt über Rahmenverträge mit mehreren spezialisierten Dienstleistern. Die erste Veröffentlichung von CIVITAS/CORE Version 2 ist für Dezember 2025 vorgesehen. Der Großteil der Entwicklungsleistung wird im ersten Jahr realisiert, begleitet von einem Migrationstool, das den Umstieg von der bestehenden V1 in den produktiven Betrieb der neuen Version deutlich erleichtern wird.
Die Rolle der CORE/COMMUNITY
Im Zentrum der Weiterentwicklung steht die CORE/COMMUNITY– eine Gemeinschaft von Kommunen und Kommunalen Unternehmen, unter dem Dach von Civitas Connect e. V., die im September als eigene Abteilung im Verein strukturell verankert wird.
Damit ist sichergestellt, dass die Plattform nah an der kommunalen Realität bleibt – und neue Funktionen dort entstehen, wo sie gebraucht werden.