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CIVI/CON 2026: Resiliente Infrastrukturen gemeinsam gestalten

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CIVI/CON 2026

Resiliente Infrastrukturen gemeinsam gestalten

250 Gäste, hochkarätige Impulse, intensive Diskussionen und vor allem eines: der gemeinsame Wille, digitale Souveränität und resiliente Infrastrukturen nicht nur zu diskutieren, sondern gemeinsam voranzubringen. Die CIVI/CON 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll der Austausch über Ebenen und Organisationsgrenzen hinweg ist. 

Unter dem Leitmotiv „Resiliente Infrastrukturen – gemeinsam gestalten, souverän handeln“ durften wir am 2. September rund 250 Gäste in der Historischen Stadthalle Wuppertal begrüßen. Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, kommunalen Unternehmen, Bund und Ländern, Verbänden, Wissenschaft, Wirtschaft und dem Open-Source-Ökosystem diskutierten gemeinsam darüber, wie ein souveräner und resilienter öffentlicher Sektor gestaltet werden kann.  

Bereits am Vorabend zeigte sich, was die CIVI/CON ausmacht: Rund 90 Gäste kamen im Restaurant Rossini zu einem exklusiven Auftakt zusammen. Mit Impulsen unter anderem von Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, und Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen, stand dabei vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Abseits des eigentlichen Kongressprogramms entstanden intensive Gespräche, neue Kontakte und viele Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit. 

Am Kongresstag ging es dann um die großen strategischen Fragen ebenso wie um ganz konkrete Lösungen. Wie schaffen wir resiliente digitale Infrastrukturen? Wie stärken wir unsere digitale Souveränität? Und was braucht es, damit aus guten Ansätzen dauerhaft tragfähige Lösungen für die öffentliche Hand werden? 

Besonders auffällig war in diesem Jahr, wie selbstverständlich Bund, Länder, Kommunen, kommunale Unternehmen und weitere Unternehmen sowie Verbände miteinander ins Gespräch kamen. Digitale Souveränität und resiliente Infrastrukturen wurden dabei nicht als Aufgaben einzelner Institutionen betrachtet, sondern als gemeinsame Herausforderung. 

Das spiegelte sich auch im Programm wider. Mit Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei Schleswig-Holstein, und Christina Decker, Ministerialdirektorin und Leiterin der Abteilung Deutschland-Stack im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, begann der Tag mit Perspektiven aus Landes- und Bundesebene. In der anschließenden Paneldiskussion diskutierten Leonhard Kugler, Geschäftsführer de ZenDiS (Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung) Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh**, Miriam Scherff,** Oberbürgermeisterin Stadt Wuppertal und Sebastian Kopietz, Stadtdirektor der Stadt Bochum, wie resiliente digitale Infrastrukturen für Staat und Daseinsvorsorge gemeinsam geschaffen werden können.  

Besonders wichtig war uns auch in diesem Jahr, dass es nicht bei strategischen Debatten bleibt. Die CIVI/CON lebt davon, Anspruch und Praxis miteinander zu verbinden. Ob Künstliche Intelligenz, aktuelle Cyberbedrohungen, das Management von IT-Krisen, Open-Source-Beschaffung oder Urbane Datenplattformen: Die Beiträge zeigten ganz konkret, vor welchen Herausforderungen Kommunen und kommunale Unternehmen stehen und welche Lösungsansätze bereits heute existieren. Die Workshops zu Urbanen Datenplattformen und Digitalen Zwillingen sowie zu konkreten Use Cases von CIVITAS/CORE boten zusätzlich Raum, Anwendungen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten zur Nachnutzung zu diskutieren. 

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Frage, wie Open Source vom politischen Anspruch zu einer dauerhaft tragfähigen Infrastruktur werden kann. Isabel Drost-Fromm, Mitglied und ehemalige Vorständin Apache Software Foundation zeigte die zentralen Voraussetzungen einer erfolgreichen Open-Source-Strategie auf. Gemeinsam mit Markus Beckedahl,  Gründer und Geschäftsführer des Zentrum für Digitalrechte und Demokratie, Andreas Linneweber, Solution-Architekt bei KERNBLICK und Sascha Götz, Leiter Smart City Bamberg ging es anschließend darum, welche Strukturen, Kooperationen und Verantwortlichkeiten notwendig sind, damit gemeinschaftlich entwickelte Software langfristig funktioniert.  

Neben allen fachlichen Impulsen war es aber vor allem die Atmosphäre, die die diesjährige CIVI/CON geprägt hat. Die Historische Stadthalle Wuppertal bot erneut einen außergewöhnlichen Rahmen für Begegnung und Austausch. Für uns ist Wuppertal dabei längst mehr als nur ein Veranstaltungsort. Die Stadt und die Stadthalle schaffen einen bewussten Gegenpol zu den üblichen Veranstaltungsorten großer Fachkongresse und bieten Raum für genau die persönlichen Gespräche und Begegnungen, die die CIVI/CON ausmachen.  

Sie finden einige Eindrücke der CIVI/CON 2026, sowie Präsentationen, übrigens hier: https://www.civitasconnect.digital/civi-con-2026-rueckblick/

Dass ausgerechnet auf dem Weg zu einem Kongress über resiliente Infrastrukturen die Bahn die Resilienz einiger unserer Gäste auf die Probe stellte, entbehrt dabei nicht einer gewissen Ironie. Umso mehr haben wir uns über alle gefreut, die trotz Verspätungen und Zugausfällen ihren Weg nach Wuppertal gefunden haben. 

Dass ein solcher Kongress gelingt, ist Gemeinschaftsarbeit. Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Speakerinnen und Speakern, die ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Perspektiven mit uns geteilt haben. Wir danken unserer Moderatorin Astrid Frohloff, die auch in diesem Jahr souverän durch den Tag geführt, unterschiedliche Perspektiven zusammengebracht und immer wieder die entscheidenden Fragen gestellt hat. Und natürlich danken wir allen Teilnehmenden, die mit ihren Fragen, Diskussionen und Gesprächen die CIVI/CON mit Leben gefüllt haben.  

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Mitglieder bei Civitas Connect. Sie tragen unsere Arbeit nicht nur an diesen zwei Tagen, sondern das ganze Jahr über. Ebenso danken wir unseren Partnern und Sponsoren, ohne deren Unterstützung eine Veranstaltung in dieser Form nicht möglich wäre, sowie allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen. 

Für uns bleibt nach zwei intensiven Tagen vor allem eine Erkenntnis: Souveränität und Resilienz entstehen dort, wo Wissen geteilt, Verantwortung gemeinsam übernommen und konkrete Lösungen miteinander entwickelt werden. 

Genau daran möchten wir gemeinsam weiterarbeiten. Und deshalb freuen wir uns schon jetzt darauf, viele bekannte und neue Gesichter im kommenden Jahr wieder in Wuppertal begrüßen zu dürfen.  

Save the Date: 
CIVI/CON 2027 

1. September 2027 
Historische Stadthalle Wuppertal 

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