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CIVITAS/CORE Release 2.0

CIVITAS/CORE 2.0: Der nächste Schritt zur souveränen Dateninfrastruktur

CIVITAS/CORE Release 2.0

CIVITAS/CORE 2.0: Der nächste Schritt zur souveränen Dateninfrastruktur

Mit dem Release von CIVITAS/CORE 2.0 am 9. Juli 2026 erreicht die gemeinschaftlich entwickelte Open-Source-Datenplattform CIVITAS/CORE einen weiteren wichtigen Meilenstein. Die neue Version stärkt insbesondere die Bereiche Datensouveränität, Skalierbarkeit, Geodatenintegration und Datenvisualisierung und schafft damit die Grundlage für noch leistungsfähigere kommunale Datenökosysteme. 

Mehr Sicherheit und Standardisierung 

Ein zentrales Ziel von CIVITAS/CORE ist die Schaffung einer offenen und souveränen Dateninfrastruktur für den öffentlichen Sektor. Mit Version 2.0 erfüllt die Plattform erstmals fast alle Anforderungen der BSI-Technischen Richtlinie für Urbane Datenplattformen (TR-03187) auf Level 1. Damit werden wichtige Grundlagen für Sicherheit, Interoperabilität und eine standardisierte Umsetzung urbaner Datenplattformen geschaffen. 

Datenräume statt Datensilos 

Mit den neuen Data Pools (Datenräumen) können Daten künftig logisch gruppiert und organisiert werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Fachbereiche, Projekte oder Organisationen innerhalb einer Plattform durch feingranulare Berechtigungen sauber voneinander trennen und gleichzeitig gezielt miteinander verknüpfen. Die neue Struktur erleichtert den Aufbau gemeinsamer Datenökosysteme und unterstützt die sichere Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg. 

Mehr Mandantenfähigkeit und bessere Skalierung 

CIVITAS/CORE 2.0 erweitert die Möglichkeiten für den Betrieb großer Plattformlandschaften erheblich. Durch die Unterstützung von Multi-Namespace- und Multi-Instance-Deployments können mehrere voneinander getrennte Plattformumgebungen innerhalb eines Clusters betrieben werden. Dies verbessert sowohl die Skalierbarkeit als auch die organisatorische Trennung unterschiedlicher Anwendungsbereiche und schafft neue Möglichkeiten für kommunale Kooperationen. 

Integrierte Datenanalyse und Dashboards 

Auch die Auswertung von Daten wird deutlich komfortabler. Durch die Integration von Apache Superset können Nutzerinnen und Nutzer Daten direkt visualisieren, analysieren und in interaktiven Dashboards aufbereiten. Damit wird CIVITAS/CORE nicht nur zur Datenplattform, sondern zunehmend auch zur zentralen Arbeitsumgebung für datenbasierte Entscheidungen. 

Starke Geodaten-Unterstützung 

Geodaten spielen für zahlreiche kommunale Anwendungsfälle eine Schlüsselrolle – von der Wärmeplanung über Mobilität bis hin zum Umweltmonitoring. Mit der Integration von GeoServer können Geodaten künftig effizient verwaltet und über standardisierte WMS- und WFS-Schnittstellen bereitgestellt werden. 

Ergänzt wird dies durch die Anbindung des Masterportals, das moderne Kartenvisualisierungen direkt innerhalb der Plattform ermöglicht. Dadurch lassen sich räumliche Daten einfacher erfassen, analysieren und kommunizieren. 

Leistungsfähigere Datenpipelines 

Im Hintergrund wurden die Datenverarbeitungsprozesse umfassend weiterentwickelt. Verbesserungen bei der Skalierung und Absicherung der Datenpipelines sorgen dafür, dass auch große Datenmengen zuverlässig, performant und sicher verarbeitet werden können. Damit schafft CIVITAS/CORE die Grundlage für anspruchsvolle Anwendungsfälle in Smart City, kommunaler Daseinsvorsorge und sektorübergreifenden Datenökosystemen. 

Gemeinsam entwickelt – für den öffentlichen Sektor 

CIVITAS/CORE wird gemeinschaftlich durch öffentliche Akteure entwickelt und folgt konsequent den Prinzipien von Open Source, Betreiberneutralität und digitaler Souveränität. Durch die gemeinsame Entwicklung werden Investitionen gebündelt, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern vermieden und Innovationen für alle Beteiligten nutzbar gemacht. Die Plattform bildet damit eine zentrale Grundlage für den Aufbau einer souveränen digitalen Infrastruktur im öffentlichen Sektor. 

Wir freuen uns darauf, CIVITAS/CORE 2.0 ab dem 9. Juli 2026 gemeinsam mit unserer Community bereitzustellen und den nächsten Schritt hin zu offenen, interoperablen und zukunftsfähigen Datenplattformen zu gehen.