Dortmunder DEW21 und Freiburger bnNETZE treten Civitas bei

Kurz vor unserer Mitgliederversammlung nächste Woche konnten wir die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH als neustes Mitglied für Civitas Connect gewinnen. Das Unternehmen engagiert sich, z. B. mit der Tochterfirma DOdata GmbH, für die zukünftige Smart City Dortmund. 

Bereits im Februar ist außerdem die bnNEZTZE GmbH beigetreten. Sie ist die Netzgesellschaft der badenova AG & Co. KG.

Wir freuen uns über die Beitritte dieser Unternehmen. Sie zeigen, dass unser Angebot den Bedarf der Energie- und Wasserwirtschaft trifft.

Stadtwerke und Wärmewende – Was kann die Geothermie leisten

5. Webinar im Rahmen der CiviTalk-Reihe

Civitas Connect als kommunale Kooperationsplattform und die neue Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate zusammen mit der EE ENERGY ENGINEERS GmbH unterstützen gemeinsam Stadtwerke bei der digitalen Daseinsvorsorge. Dazu möchten wir in einer Workshopreihe Anwendungsfälle und Forschungsbedarfe bei diversen Fachthemen zusammenbringen. In den Workshops möchten wir den Stand der Wissenschaft themenbezogen erörtern und Forschungsideen identifizieren. Dabei widmet sich die kommende Veranstaltung speziell dem Thema Wärmewende und Geothermie. Eingeladen sind wieder insbesondere Mitarbeitende kommunaler Energieversorger.

Eine erfolgreiche Transformation unseres Energieversorgungssystems lässt sich nur unter Berücksichtigung der Wärmeversorgung sicherstellen. In Zusammenhang mit den Klimazielen spielt Fernwärme und die Nutzung der vorhandenen Erdwärme für die Stadtwerke als Infrastrukturbetreiber eine zentrale Rolle. Prof. Dr. Rolf Bracke vom Fraunhofer Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie wird über den Stand der Forschung im Bereich Geothermie und über verschiedene Projekte in NRW berichten. Anschließend wird Herr Markus Bieder, Leiter Wärme- und Stromerzeugung und Erneuerbare Wärme bei den Stadtwerken Münster, über den Stand und die Perspektiven des tiefen Geothermie-Projekts in Münster berichten.


Zeit

Donnerstag, den 24.02.2022 von 14:00 bis 16:00 Uhr.


Anmeldung

Die Online-Veranstaltung wird mit dem Tool „Teams“ durchgeführt. Den entsprechenden Zugangslink für den virtuellen Raum erhalten Sie nach der Anmeldung und nochmal kurz vor Beginn der Veranstaltung.

    Civitas Connect wird alle hier bereitgestellten Informationen ausschließlich in Übereinstimmung mit den Datenschutzhinweisen verwenden.


    Speaker

    Prof. Dr. Rolf Bracke

    Institutsleiter des Fraunhofer IEG

    Prof. Rolf Bracke ist seit Dezember 2019 gemeinsam mit Prof. Mario Ragwitz Institutsleiter des Fraunhofer IEG. Zuvor baute er seit 2003 als Gründungsdirektor und Vorstandsvorsitzender das Internationale Geothermiezentrum Bochum (GZB) als NRW-Verbundforschungseinrichtung von Wissenschaft und Wirtschaft auf.

    Innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft koordiniert Rolf Bracke die Forschung zur Dimension Wärme für die Institute der Fraunhofer Allianz Energie und des Clusters of Excellence Integrierte Energiesysteme.

    Als ordentlicher Professor der Ruhr-Universität Bochum hat er an der Fakultät für Maschinenbau den Lehrstuhl für Geothermische Energiesysteme inne. Dort versteht sich der an der RWTH Aachen promovierte und diplomierte Geologe als Brückenbauer zwischen den Naturwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften. Zuvor bekleidete er von 2002 bis 2020 die Professur für Geothermie und Umwelttechnik im Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen der Hochschule Bochum und hatte zwischen 2006 und 2009 das Amt des Vize-Präsidenten für Forschung inne.


    Markus Bieder

    Leiter Wärme- und Stromerzeugung und Erneuerbare Wärme bei den Stadtwerken Münster

    Markus Bieder leitet seit 2012 den Bereich Wärme- und Stromerzeugung, Erneuerbare Wärme bei den Stadtwerken Münster. Der Bereich befasst sich mit der Planung und dem Bau von KWK-Anlagen und betreibt das GuD-Heizkraftwerk am Hafen, über 70 BHKW im Stadtgebiet Münsters sowie weitere Erzeugungsanlagen für Dritte und aktuell mit der Transformation der konventionellen zu einer grünen Wärmeerzeugung.

    Vor seiner Tätigkeit in Münster war der diplomierte Energietechniker über 20 Jahre bei der RWE in verschiedenen Funktionen aktiv, zuletzt als Kraftwerksleiter der GuD-Anlage Ludwigshafen am Stammsitz der BASF.

    Im Sinne der ausdrücklichen Gewissheit, dass hinter jedem Erfolg die Teamleistung steht und insbesondere gut qualifizierte und starke Mitarbeiter_innen engagiert sich Markus Bieder in der Energiebranche etwas abseits der klassischen Ingenieurthemen und leitet den Ausbildungsausschuss der KWS Energy Knowledge und die Technical Group „Betriebsführung“ bei der VGB PowerTech.

    Ein Jahr Civitas Connect – ein Verein ermöglicht die Umsetzung von Smart City.

    In einem Punkt sind sich kommunale Unternehmen wohl einig: Die Umsetzung der Smart City ist alternativlos. Zum einen ist es der Anspruch der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft, zum anderen werden datengetriebene Lösungen gebraucht, um die erklärten Klimaziele zu erreichen. Die Komplexität und Schnelllebigkeit der Klimafolgeanpassungen können nur durch digitale Lösungen beherrschbar und steuerbar gemacht werden. Wer allein vor dieser Herausforderung steht, kann sich vorstellen, wie umfänglich und kostenintensiv die Entwicklung von adäquaten Lösungen sein kann. Doch wie können gemeinsam standardisierte Lösungen erarbeitet werden? Dieser Herausforderung stellt sich der Verein Civitas Connect seit mittlerweile mehr als einem Jahr. Wir haben mit dem Geschäftsführer Ralf Leufkes gesprochen.

    Warum braucht es Civitas Connect?

    Der grundlegende Gedanke des Vereins ist es, dass niemand die Smart City allein umsetzen kann. Das liegt, neben der Vielzahl an Themen und beteiligten Akteuren, vor allem an limitierten Personalressourcen und dem notwendigen Know-how, um die Lösungswege allein auszuarbeiten. Für eine vollumfängliche Smart City reicht es nicht aus, ein paar Sensoren zu installieren und die Informationen von A nach B zu transportieren. Es bedarf verschiedener Kommunikationsnetze, die je nach individueller Stärke und je Anwendungsfall eingesetzt werden. Es müssen Datenplattformen, -drehscheiben und -pools sowie Software- und Hardwareschnittstellen implementiert werden, die Geräte und Programme interoperabel machen. Für ein einzelnes Unternehmen ist es nicht erschwinglich, all das im Alleingang zu entwickeln und zu betreiben, ohne dabei auf bereits erworbene Erfahrungen zurückzugreifen.

    Letztes Jahr im Juni, genauer am 22.06.2020, wurde aus diesem Grund Civitas Connect mit 22 Vereinsmitgliedern, unter anderen der items GmbH, gegründet. Das Ziel: Die Umsetzung von Projekten rund um Smart Cities und Smart Regions ermöglichen und beschleunigen. Diese scheitern zumeist an hoher Komplexität, fehlendem Know-how in neuen Technologien und mangelnder Standardisierung oder zur Verfügung stehender Basisinfrastruktur. Der Verein hat kein eigenes Angebot an Produkten oder Services sowie keine wirtschaftlichen Absichten. Die Umsetzung von Projekten obliegt einzig den Mitgliedsunternehmen. Mittlerweile hat der Verein 40 Mitglieder und wird von Markus Hilkenbach als Vorstandsvorsitzendem geführt. Die kommunale Selbstverwaltung begreift man bei Civitas Connect als entscheidenden Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Der Fokus liegt auf der Lösungserbringung aus den eigenen Reihen heraus. Der Know-how-Aufbau im „Konzern Stadt“ ermöglicht den Kommunen eigenständigen Betrieb, Weiterentwicklung, Selbstverwaltung und Souveränität.

    Wie arbeitet Civitas Connect?

    Die theoretische Übertragbarkeit von Lösungen auf andere Unternehmen liegt zwischen 80 bis 100 Prozent. Doch wie werden Lösungen überall nutzbar und technisch übertragbar gemacht? Der Ansatz von Civitas Connect sieht vor, von Beginn an gemeinsam an den unterschiedlichsten Projekten zu arbeiten und die Lösungen für alle Mitglieder des Vereins zur Verfügung zu stellen. So kann jedes Mitgliedsunternehmen entscheiden: Behebt diese Lösung eines meiner Probleme? Außerdem ist einzusehen, welche materiellen und personellen Ressourcen gebraucht werden, um die Lösung umzusetzen und wie die potenziellen Lösungswege aussehen.

    Der Verein organisiert sich in Arbeitsgruppen zu den verschiedensten Themen, die im breiten Kontext der Smart City Relevanz haben. Ziel ist die gemeinsame Lösungsentwicklung auf Projektebene. Anstelle einer bloßen Konzeptionierung ist die konkrete Ausarbeitung von Lösungen gefragt. Die Ergebnisse aller Gruppen werden im Wiki beispielsweise in Form von Whitepapern festgehalten. Das Wiki ist für alle Mitglieder offen, sodass die Ergebnisse der Arbeitsgruppen von allen eingesehen und umgesetzt werden können. Es verbessert nicht nur die Transparenz und den Informationsfluss, sondern es verstärkt auch das Vertrauen und die Interoperabilität der relevanten Akteure der Smart City untereinander.

    Auf der einen Seite erreichen die Arbeitsgruppen durch den Fokus auf der Umsetzung von Lösungen eine überdurchschnittliche inhaltliche Tiefe. Auf der anderen Seite wird die inhaltliche Breite dadurch gewährleistet, dass jedes Mitglied zu jeder Zeit eine Arbeitsgruppe zu einem gewünschten Thema initiieren kann.

    Themenschwerpunkte der Arbeitsgruppen

    Was wurde im ersten Jahr erarbeitet?

    Im Bereich Pegelsensorik hat die Arbeitsgruppe eine Vergleichsmatrix entwickelt, aus der die wesentlichen Eigenschaften für die Auswahl passender Sensoren entnommen werden können. Zudem wurde ein Use Case erarbeitet, der die Relevanz von Grundwassermessungen im Klimawandel einordnet. Zusätzlich konnte die Arbeitsgruppe Sensorbeschreibungen veröffentlichen sowie Vorlagen, wie entsprechende Visualisierungen aussehen könnten. Ergänzt wird dies um Hinweise, wofür die erhobenen Daten sonst noch Relevanz haben.

    Die Arbeitsgruppe „LoRaWAN“ hat vier unterschiedliche LoRaWAN-Gateways im direkten Vergleich getestet. Das erste Ergebnis deutet darauf hin, dass nicht automatisch das teuerste Gateway die besten Empfangswerte liefert. Zum jetzigen Zeitpunkt wird noch geprüft, ob dies an Unterschieden in der Montage liegen könnte. Darüber hinaus konnte ein Sicherheitskonzept für LoRaWAN erarbeitet werden.

    In einer weiteren Arbeitsgruppe geht es um das Thema der Verkehrszählung. Hier wird in drei unabhängigen Piloten mit verschiedenen Lösungsanbietern von den Mitgliedern eine datenschutzkonforme Verkehrszählung getestet. Schon vorab konnten sich alle Mitglieder ein erstes eigenes Bild zu den Dienstleistern machen, die Civitas Connect zu einer Produktvorstellung geladen hatte. Im Anschluss wurden die avisierten Mehrwerte aus den Lösungen zu Fragestellungen formuliert, die nun in den laufenden Projekten validiert werden.

    Zur Thematik der 450 MHz-Frequenzvergabe erscheint in der näheren Zukunft ein Buch, welches in Zusammenarbeit zweier Mitglieder entstand. Es geht um die Einordnung der Frequenz für die Energiewirtschaft, auch in Bezug zu anderen Übertragungstechnologien.

    Alle Arbeitsgruppen zahlen als konkrete Blaupause in die Geschäftsfeldentwicklung des Geschäftsfeldes Smart City ein. In diesem Kontext muss vor allem auch der gesamte Stadtkonzern betrachtet werden. Hier spielt, neben den kommunalen Versorgungsunternehmen, vor allem die Kommune eine zentrale Rolle. Somit können beide Mitglied im Verein werden, gemeinsam in den Gruppen wirken und nicht nur an konkreten Lösungen arbeiten, sondern auch an der Frage, wie dies vor Ort umgesetzt und betrieben werden soll.

    Mit dieser Vernetzung und der Mentalität möchte Civitas Connect auch als Partner der DIV-Konferenz die Entwicklung von Smart Cities und Regions auf Bundesebene vorantreiben. Darüber hinaus verhandelt Civitas Connect diverse Einkaufskonditionen für zentrale Komponenten für unsere Vereinsmitglieder vor, die sich in den Arbeitsgruppen als geeignet herausstellen. So kann der Verein einen direkten wirtschaftlichen Mehrwert für seine Mitglieder bieten.

    Zukunftsausblick

    Der Verein wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse der Mitglieder angepasst. Der Fokus der nächsten Monate liegt darauf, die Arbeit in den Arbeitsgruppen und die Wiederverwertbarkeit von Lösungen zu verbessern. Ein erster Ansatz ist eine thematische Gruppierung der Arbeitsgruppen in Cluster, aus denen eine generelle Strategie abgeleitet werden kann. Außerdem soll eine Befragung unter den Mitgliedern durchgeführt werden, um die Bedürfnisse und Wünsche kommunaler Unternehmen zu ermitteln und daraus weitere Handlungsbedarfe für den Verein abzuleiten. Um somit den Verein strategisch mit den Themen weiterzuentwickeln und nicht auf dem Status quo stehenzubleiben.

    Als eine der größten und dringlichsten Aufgaben von Civitas Connect sieht Ralf Leufkes neben der Unterstützung der Mitglieder in den AGs auch die Finanzierung von umfangreicheren Arbeitsgruppen und Clusterthemen beim Aufbau des Geschäftsfeldes Smart City und Region. Um die dafür notwendigen Ressourcen auch im Verein innezuhaben, sollen Förderanträge in Zukunft noch bewusster angegangen und umgesetzt werden.

    Fazit

    Civitas Connect konnte bereits im ersten Jahr deutlich zeigen, dass ein besonderes Interesse an der Thematik Smart City besteht und sich daraus viel Potenzial ableiten lässt. Es wird außerdem deutlich, dass Städte und Kommunen nur durch Kooperationen dazu befähigt werden, die Smart City adäquat umzusetzen.

    Partner der DIV-Konferenz 2021

    Wir sind Partner der DIV-Konferenz 2021 und dürfen uns am Programm des Themenblock 6: Kooperative Digitalisierung beteiligen.

    Diese Jahr findet die DIV-Konferenz (DIVKon21) vom 08.-11. November statt. Das Thema der virtuellen Konferenz-Woche lautet „Zukunftsfähigkeit durch eine digitale Transformation der Daseinsvorsorge“. Mehr Informationen zu DIVKon-21 finden Sie hier: https://div-konferenz.de/events/div-konferenz-2021/.

    Webinar zum Thema Wasserstoff

    Wasserstoff – Möglichkeiten für Stadtwerke

    Civitas Connect als kommunale Kooperationsplattform und das Netzwerk Energiewirtschaft der EnergieAgentur.NRW unterstützen gemeinsam Stadtwerke bei der digitalen Daseinsvorsorge. Dazu möchten wir u.a. in einer Workshopreihe zusammen mit dem Cluster Energieforschung NRW (CEF) sowohl Anwendungsfälle als auch Forschungsbedarfe in diesem Zusammenhang beleuchten. In den Workshops möchten wir den Stand der Wissenschaft themenbezogen erörtern und Forschungsideen identifizieren, dabei widmet sich die kommende Veranstaltung speziell dem Thema Wasserstoff. Eingeladen sind wieder insbesondere Mitarbeiter kommunaler Energieversorger.

    Eine erfolgreiche Transformation unseres Energieversorgungssystems lässt sich unter anderem durch bereits vorhandene Infrastrukturen sicherstellen. Deutschland hat weltweit eine der zuverlässigsten Strom- und Gasinfrastrukturen inklusive Speichermöglichkeiten. Diese Infrastrukturen gilt es sektorenübergreifend als Gesamtsystem zu betrachten und weiterzuentwickeln. Unter Berücksichtigung der Klimaziele spielt in diesem Zusammenhang der Energieträger Wasserstoff und die damit verbundene Wasserstoffstoffstrategie besonders für die Energiewirtschaft und Infrastrukturbetreiber eine zentrale Rolle. Nach einer allgemeinen Einführung durch Prof. Dr. Christian Doetsch über den Stand der Forschung im Bereich Wasserstoff wird Herr Carsten Beier einen Überblick über ausgewählte Anwendungsmöglichkeiten für ein Energiesystem der Zukunft darstellen (Fraunhofer UMSICHT). Abschließend wird Herr Dr. Thomas Kattenstein einen kurzen Ausblick zu den Chancen der Wasserstoffwirtschaft für Stadtwerke geben. (EE Energy Engineers GmbH).

    Die Online-Veranstaltung wird mit dem Tool „Zoom“ durchgeführt. Den entsprechenden Zugangslink für den virtuellen Raum erhalten Sie bei der Anmeldung und nochmal kurz vor Beginn der Veranstaltung.

    ANMELDUNG
    Hier geht’s zur Anmeldung

    ZEIT

    30.09.2021, 14:00 bis 16:00 Uhr

    ORT

    Online (Zoom)

    GEBÜHR

    Die Veranstaltung ist kostenfrei

    VERANSTALTER

    EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der Civitas Connect e.V.

    Markus Hilkenbach übernimmt Vorstandsvorsitz

    Civitas Connect hat den Chef der Wuppertaler Stadtwerke, Markus Hilkenbach, zum neuen Vorstandsvorsitzenden des 2019 gegründeten Vereins gewählt. Auf der ersten Mitgliederversammlung seit Vereinsgründung wurde Hilkenbach zum Nachfolger von Heinz-Werner Hölscher gekürt.

    Hölscher hatte die kommunale Kooperationsplattform seit der Gründung im Juni 2020 geführt und sein Amt auf Grund einer beruflichen Veränderung vorzeitig niedergelegt. Vorstand und Mitgliederversammlung von Civitas Connect freuen sich, mit Markus Hilkenbach einen innovativen und kommunikationsstarken Fachmann für die Vereinsführung gewonnen zu haben, der schon in der Vergangenheit erfolgreich Kooperationen gestaltet hat. Hilkenbach: „Seit der Gründung vor 12 Monaten hat sich die Mitgliederzahl unserer Plattform von 22 auf fast 40 Mitglieder knapp verdoppelt. Auf dieser Entwicklung wollen wir aufbauen. Aus unserer Sicht gehört eine zukunftsfähige, digitale Infrastruktur wie Energie oder Mobilität zur Grundlage kommunaler Daseinsvorsorge.“

    Im Namen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung dankte Hilkenbach Heinz-Werner Hölscher für seine erfolgreiche Aufbauarbeit: „Heinz-Werner Hölscher hat nicht nur die Gründung des Vereins in der Hochphase der Corona-Pandemie geprägt, sondern echte Pionierarbeit geleistet. Dass Civitas Connect heute anerkannter Gesprächspartner für Kommunen, Länder, aber auch die Bundesregierung ist, ist nicht zuletzt sein Verdienst.“

    Die intensive Entwicklung von Civitas Connect war Kernthema der Mitgliederversammlung. Mit der Gründung des Vereins ist eine Lücke geschlossen worden. Hilkenbach: „Der Bedarf an Kooperationen, Wissensaustausch und Interessenvertretung ist in der kommunalen Familie unvermindert hoch.“ Civitas Connect will seine Mitgliederbasis strategisch weiter entwickeln, um damit Kooperationen, aber auch die öffentliche Wahrnehmung weiter auszubauen. Dabei arbeitet die Plattform „Hands on“ – projekt- und lösungsorientiert. In Kooperation sollen bundesweit Lösungen und Produkte für die Smart City und die Smart Region konzipiert, entwickelt und umgesetzt werden. Der Verein setzt auf seine breite Mitgliederschaft aus kommunalen Unternehmen der Versorgungswirtschaft und den Kommunen als Betreibern und Gestaltern der Smart City.